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Die Jünger auf dem Weg nach Emmaus

Lukas 24, 13ff

Zwei Jünger, unterwegs von Jerusalem nach Emmaus: Voll von den Erlebnissen und Eindrücken der anderen, unsicher, ob man dem überhaupt Glauben schenken kann, ärgerlich, dass man nicht selbst dabei gewesen ist. Jesus soll auferstanden sein! Unauffällig gesellt sich Jesus, der Auferstandene, dazu, erkundigt sich höflich, woher die Aufregung kommt, erklärt ihnen dann recht kompetent, warum dies alles geschehen musste und dass die Heilige Schrift doch schon lange davon berichtet. Die Zeit vergeht wie im Fluge und die knapp 12km Fußmarsch sind schnell geschafft. Jesus tut so, als wolle er noch weiter, doch die zwei bitten ihn noch mit hineinzukommen und bei ihnen zu bleiben, schließlich sei es schon spät. Die freundliche Einladung nimmt Jesus gerne an und übernimmt zu Tisch auch gleich das Tischgebet, bricht und verteilt das Brot. Hier fällt es den zwei Jüngern wie Schuppen von den Augen: Der Auferstandene selbst – bei ihnen am Tisch – doch im Moment des Erkennens ist er auch schon wieder weg. Dieses Erlebnis ist so ergreifend, dass es die beiden direkt in Bewegung setzt und sie noch am selben Abend zurücklaufen, um den anderen zu erzählen: Der Herr ist wirklich auferstanden!

Zum Nachdenken:

Jesus stellt sich 2x „dumm“. Er täuscht vor, nicht zu wissen, was in Jerusalem passiert ist. Obwohl er allwissend ist, möchte er trotzdem wie ein Freund teilhaben, an dem, was uns beschäftigt, was uns Sorgen, Freude, Stress etc. bereitet. Kommst du der Einladung nach, es ihm zu erzählen? Später tut er so, als wolle er weitergehen. Er drängt sich nicht auf. Bis heute. Hast du eine ehrliche Einladung ausgesprochen?

 

The Road to Emmaus by Saddleback kids

 
 
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